Gebet an Himmelfahrt

Wo Gott wohnt

Eine Wolke auf blauem Himmel

Eine Wolke auf blauem Himmel

Bild: Dallas Reedy/unsplash

40 Tage nach Ostern, so heißt es in der Bibel, verlässt Jesus seine Jünger für immer und fährt in den Himmel auf. Aber was heißt das? Gebete für ein wunder-bares fest.

Vater unser im Himmel, beten wir.

Aber wie kann ich mir das vorstellen, Gott?

Wenn ich mich auf den Rücken lege und in den Frühlingshimmel schaue,
Versuche ich es zu begreifen:

Unendlich blau  ist er
Weit und tief, fassen kann ich ihn nicht – wie dich!  

Manchmal fühle ich mich wie im Himmel, Gott.
Dann verlier ich ein Gefühl für die Zeit.
Ob Stunden oder Sekunden vergehen – ich weiß es nicht. Aber es ist sehr gut.
Diese Momente sind kostbar und ewig. Wie Du.

Himmelssüchtig möchte ich sein und doch mit beiden Füßen auf der Erde stehen.
Die Ewigkeit schmecken und doch die Zeit auskosten.
Du, Vater im Himmel,
begleite mich dabei.
Amen.

Anne Lüters

 

Himmlischer Vater,

Wir danken für dein Fest der Himmelfahrt in dieser Woche.
Wir danken Dir, dass jeder Blick in den Himmel uns mit Dir verbindet.
Du bist unser Friedenskönig,
erhoben über alle Machtkämpfe und Kriegstreiberei der Menschen.

Sieh unsere Angst in dieser Welt!
Hilf uns deinen Worten zu glauben,
dass Du die Welt überwunden hast.

Zieh uns himmelwärts,
damit wir unsere Zeit auf dieser Erde in Deinem Geist gestalten:
verbunden mit den Menschengeschwistern aller Länder
durch alles, was dem gerechten und friedlichen Zusammenleben dient.
Du hältst die ganze Welt in Deiner Hand!
Führe uns auf Deinen Wegen. Amen

Quelle: Brot für die Welt


16.11.2020 / Anne Lüters